SIE HABEN ES GESCHAFFT


Sie haben es geschafft. Heute spielt der Wiener Jüdische Chor in der „ersten Liga“ der heimischen Musikszene. Das ist, neben allen Mitgliedern des Chores, vor allem dem Dirigenten und musikalischen „Einpeitscher“, Roman Grinberg, und dem Obmann Timothy (Timmy) Smolka zu verdanken. Das zeigte sich auch bei ihrem jüngsten Wiener Auftritt. Hervorzuheben sind die hervorragenden Solosängerinnen, die „Belzer Sisters“ (Dora Napadensky und Emilia Blufstein), beide gebürtige Moldawierinnen, Nicole Delle Karth und Martina Hübl und Clara Treu. „Mojshele main Frajnd“ hieß die Solopartie von Timothy Smolka. Nicht nur „Mojshele“, der ganze Chor, ist mittlerweise unser aller „Frajnd“ geworden.

Artikel von Peter Stiegnitz für "Tribüne" – Zeitschrift zum Verständnis des Judentums, 45.Jahrgang, Heft 179, 3. Quartal 2006 BACK >